Entstehung psychosomatischer Beschwerden

Von psychosomatischen Beschwerden ist dann die Rede, wenn der Körper mit diversen Erkrankungen, die aus medizinischer Sicht nicht erklärbar sind, auf anhaltende psychische Belastungen reagiert. Die Belastungen können vielfältig sein:

  • Stress am Arbeitsplatz
  • schwelende oder offene Konflikte in Partnerschaft und Familie
  • Trauer
  • Unter- oder Überforderung
  • Depressionen und Angstgefühle

Körper, Geist und Seele sind eng miteinander verbunden.

Bei negativen Emotionen hat das negative Auswirkungen auf den gesamten Organismus, bis zur kleinsten Zelle. die Beschwerdebilder psychosomatischer Erkrankungen sind sehr unterschiedlich, sowohl Organe, Gelenke, Knochen, Haut und Haare sowie Immunsystem und Stoffwechsel können betroffen sein.

Mögliche psychosomatische Erkrankungen

Stress

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Nicht nur Dauerstress, sondern auch Gefühle wie Trauer und Angst wirken sich negativ auf das Immunsystem aus. Es wird dauerhaft geschwächt, sodass Bakterien und Viren leichtes Spiel haben, die Infektanfälligkeit steigt deutlich an. Eine weitere Schwachstelle sind Gelenke und Knochen, vor allem die Wirbelsäule, die als Barometer seelischer Belastungen gilt. Wer überfordert, unzufrieden und hilflos ist, reagiert sehr häufig mit Rückenschmerzen und Verspannungen.

Viele Betroffene klagen über Schmerzen in den Gelenken, die daraus resultieren, dass der Körper aufgrund von Stress oder Trauer schlechter mit Sauerstoff versorgt wird. Die Gelenke reagieren mit Entzündungen, Knochen werden brüchiger, weil es zu einem Ungleichgewicht des Mineralhaushalts kommt. Psychosomatische Beschwerden äußern sich häufig in organischen Erkrankungen.

Besonders gefährdet ist das Herz, aber auch Leber, Lunge, Magen und Nieren können betroffen sein. Wer unter psychosomatischen Beschwerden leidet, altert sichtbar: Die Haut neigt zur Faltenbildung, der Grauanteil der Haare nimmt zu, oft kommt es zu Haarausfall.

Der Weg zur Heilung

Da psychosomatische Erkrankungen durch eine emotionale Schieflage entstehen, muss hier der Ansatz zur Heilung erfolgen. Für viele Betroffene kann es schon eine Erleichterung bringen, die belastenden Gefühle in Form eines Tagebuchs aufzuschreiben. Auch der Austausch mit anderen Betroffenen kann sehr tröstlich sein und hilft dabei, die Selbstheilungskräfte wieder zu stärken.

Um positives Denken und Optimismus zu fördern, leistet eine Hypnose wie auf http://www.hypnose-zentrum.com/hypnose-bei-psychosomatik-hypnos-berlin/ angeboten gute Dienste. Und noch etwas: Lachen ist die beste Medizin. Selbst wer nur so tut, als ob er lacht oder mehrmals täglich bewusst die Mundwinkel zu einem Lächeln verzieht, suggeriert dem Körper gute Laune, was sich unmittelbar auf das Immunsystem auswirkt. Entspannungsübungen helfen dabei, seelisch wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Eine neue Zuversicht stellt sich ein und der Körper darf wieder heilen.

Abnehmen mit Pinienkernen

Es hat sich wohl mittlerweile herumgesprochen, dass es das Wundermittel zum Abnehmen nicht gibt. Beherzigt man jedoch einige Grundsätze, bleibt man auch ohne hungern und Diätpillen in Form. Pinienkerne tauchen immer wieder auf der Liste der Abnehm Tipps auf. Was ist also dran, an den angeblichen Schlankmachern?

Pinienkerne – die wertvollen Früchte

Die Pinie gehört zur Gattung der Kiefern und kommt vor allem im nördlichen Mittelmeerraum vor. In den Pinienzapfen wächst ein weißlicher, nach dem Schälen essbarer Samen heran – der Pinienkern. Da die Zapfen von Hand gepflückt, die Kerne herausgepult und schließlich geschält werden müssen, sind sie relativ teuer. Das tut ihrer Beliebtheit aber keinen Abbruch. Vor allem in der mediterranen Küche sind sie mit ihrer leicht harzigen Geschmacksnote sehr beliebt, sei es zum Kochen, Backen oder in Salaten.
100 g Pinienkerne schlagen mit ganzen 602 kcal zu Buche, denn sie haben einen Fettanteil von satten 50% und einen Eiweißgehalt von 30%.

Abnehmen mit Pinienkernen

Der hohe Fettgehalt der Samen macht natürlich zunächst stutzig. Tatsächlich zügeln sie aber den Appetit, da beim Verzehr das Sättigungshormon CCK angekurbelt wird. So genügt es, ein Bruchteil dessen zu verzehren, was man normalerweise essen müsste, um satt zu werden. Zusätzlich bringen die cholesterinfreien Nährstoffe der Pinienkerne den Energiestoffwechsel in Schwung und sogar das Immun- und Nervensystem wird gestärkt. Außerdem liefern sie wertvolles Eiweiß und ihre enthaltenen Mineralstoffe, beispielsweise Kalzium, Magnesium und Kalium, beugen Muskelkrämpfen vor. Haut, Haaren und Blutwerten kommen ihre Spurenelemente, Eisen und Zink zum Beispiel, zugute.

Die kleinen Samen sind also wahre Allrounder. Es empfiehlt sich demzufolge, demnächst öfter einige Speisen mit Pinienkernen aufzuwerten. Sie runden den Geschmack eines Salates, Pestos oder sogar Müslis ab und sorgen zusätzlich sogar noch dafür, dass man sich eher satt fühlt, somit eher aufhört zu essen und dadurch zu guter Letzt vielleicht auch das eine oder andere Kilo verliert.

Nüsse – Tuning für das Gehirn

Ob Schüler, Student oder Berufstätiger, in den meisten Jobs und Branchen werden heutzutage Topleistungen verlangt. Oftmals belasten die Leistungsanforderungen besonders den Denkapparat des Menschen – das Gehirn. Konzentration, und damit Leistungsfähigkeit in jeglicher Hinsicht, ist nur in einem gesunden mentalen Zustand möglich. Konzentrationsstörungen sind oftmals mit Versagen gleichzusetzen. Zumindest wird so für Aufgaben mehr Zeit benötigt als in konzentrationsfähigem Zustand.

Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.

Konzentrationsstörungen sind allgemein nicht auf diverse neuronale Störungen zurückzuführen, sondern zumeist schlichtweg auf Mangelerscheinungen. Der Mensch würde sich oftmals wundern, zu welchen Leistungen er fähig wäre, liefen die Funktionen seines Körpers so wie es eigentlich möglich wäre. Das Gehirn ist Teil des Körpers, Konzentrationsfähigkeit ist mehr eine körperliche Leistung denn geistiger Vorgang. Es gilt also den Körper fit zu halten um die geistige Leistungsfähigkeit hochzuhalten. Notwendig dafür ist, dass man dem Körper gibt, was er braucht. Niemand würde Müll in den Tank seines Autos schütten, viele jedoch tun genau dies mit ihrem Körper. Am Ende ist der Frust groß, wenn nichts klappt wie es sollte.

Die Ernährung macht’s

Es gibt nicht die einzelnen Wundermittel, welche eingeworfen werden und schon ist alles gut im Oberstübchen. Wichtig ist eine gesunde, vollwertige und überwiegend basische Ernährung. Viel Gemüse und Obst, Mineralwasser am besten ohne Kohlensäure trinken, Zucker vermeiden (unbedingt!), keine Übermengen an Fleisch, Fisch und Milchprodukte. Auch Nüsse sind quasi ein Geheimtipp, welchen man nicht unterschätzen sollte.

Wurde gerade von Wundermitteln für die Konzentration gesprochen, lassen sich doch kleine wohlschmeckende Lebensmittel nennen, welche einen ganz besonders positiven Effekt für die Gehirnleistung haben – Nüsse! Die kleinen, in vielen Variationen vorkommenden natürlichen Energiespender bewirken wahre Wunder im Körper. Nüsse sind sehr fettig, also sehr nahrhaft. Dabei sind es aber die guten Fette, die in der Nuss stecken. Omega 3-Fettsäuren. Da kann kein Fisch der Welt mithalten. Nüsse machen unheimlich langanhaltend satt, die Laune steigt, das Gedächtnis läuft auf voller Kraft.
Nüsse gehören auf jeden Ernährungsplan. Bei der Qualität der Nüsse sollte man lieber auf Bio Nüsse und Trockenfrüchte in Rohkostqualität zurückgreifen. Der Körper dankt es Ihnen.

Bitterer Geschmack nach Verzehr von Pinienkernen

Der Verzehr von Pinienkernen findet auch in Deutschland immer mehr Liebhaber. Leider wird der Genuss der sehr gesunden Kerne oftmals durch eine Veränderung des Geschmackssinns beeinträchtigt. Ein bitterer, metallischer Geschmack im Mund tritt bei manchen Menschen nach dem Verzehr von Pinienkernen auf, der sich zwar nicht gesundheitsschädlich aber doch sehr störend auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken kann.

Bitterer Geschmack im Mund durch Pinienkerne bei Produkten aus Asien

Manche Menschen beklagen, wie auch der Tagespiegel berichtet, einen bitteren Geschmack, der nach dem Verzehr von Pinienkernen zu bemerken ist und oftmals längere Zeit – manchmal sogar mehrere Wochen lang – anhalten kann. Diese Geschmacksveränderung tritt nach bisherigen Erkenntnissen nur bei Kernen auf, die aus asiatischem Anbau stammen. Die Ursachen sind bisher nicht abschießend geklärt, es wird vermutet, dass die Geschmacksveränderung durch eine bestimmte ungesättigte Fettsäure ausgelöst wird, die in den europäischen Pinienkernen nicht vorhanden ist.

Bisher keine Behandlungsmöglichkeiten bekannt

Das Phänomen ist bereit seit 2001 bekannt, und immer mehr Menschen beklagen, dass ein bitterer Geschmack im Mund durch Pinienkerne auftreten kann. Dennoch ist die Forschung bisher nicht in der Lage, die Ursachen wissenschaftlich darzulegen oder eine Behandlung der Symptome anzubieten. Keine der Behandlungsformen, die sonst bei Geschmacksveränderungen angewendet werden, scheint den bitteren Geschmack beheben zu können. Den Betroffenen bleibt nur das Abwarten, bis die Wirkung von allein nachlässt und die unangenehmen Begleiterscheinungen abklingen.

Pinienkerne aus europäischem Anbau kaufen

Als vorbeugende Maßnahme kann den Liebhabern der mediterranen und orientalischen Küche nur empfohlen werden, keine Pinienkerne aus dem asiatischen Raum zu kaufen. Asiatische Kerne sind ohnehin qualitativ nicht so hochwertig wie Kerne aus europäischem Anbau. Sie werden als eher geschmacksneutral beschrieben und enthalten auch weniger der Stoffe, die den Verzehr von Pinienkernen so gesund machen. Auch wenn die asiatischen Kerne wegen der geringeren Erntekosten sehr viel preiswerter erhältlich sind, lohnt es sich für den Verbraucher, hier etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Zumindest die Gefahr, wochenlang unter Veränderungen des Geschmackssinns zu leiden, wird durch den Kauf und Verzehr von Pinienkernen aus ausschließlich europäischem Anbau vermieden.